Monatliche Petition: Die letzten Okapis vor den Goldsuchern retten

Lediglich 30.000 Okapis leben noch in freier Wildbahn – und ihr Habitat schrumpft unaufhaltsam. 5.000 der verbliebenen Tiere sind in der Okapi Wildlife Reserve daheim, wo man viele weitere bedrohte Arten wie etwa Schimpansen und 376 Vogelarten beobachten kann.

Die Demokratische Republik Kongo ist eines der Länder mit der höchsten Artenvielfalt und trägt daher eine besondere Verantwortung, seine Wälder zu schützen, die im Kampf gegen die Klimakrise von essentieller Bedeutung sind.

Unglücklicherweise grassiert dort der illegale Abbau von Gold und zerstört Wälder, schädigt den natürlichen Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten, verschmutzt Gewässer mit giftigen Stoffen wie Quecksilber und beeinträchtigt die Gesundheit der Einheimischen und indigener Völker. Die Tagebaue ziehen Menschen auf der Suche nach einem Lebensunterhalt an, wodurch die Jagd nach dem Fleisch wilder Tiere zunimmt.

Im Zentrum der derzeitigen Entwicklung steht die chinesische Firma Kimia Mining mit Sitz im Ort Bunia, die illegitime Genehmigungen vom Bergbauministerium erhalten hat und im halbindustriellen Stil innerhalb des Reservats arbeitet.

Einem Bericht der Vereinten Nationen zufolge sind hochrangige Offiziere der kongolesischen Armee FARDC in illegale Bergbauaktivitäten verstrickt. Weil auch Milizen am Rohstoffabbau verdienen, ist er eng mit Gewalt im Osten der Demokratischen Republik Kongo verknüpft.

Im Grunde wäre es einfach, die Natur zu schützen: der Bergbau verstößt gegen Umweltgesetze und das Bergbaugesetz, die umweltschädliche Aktivitäten verbieten. Artikel 53 der Verfassung spricht zudem jeder Person das Recht und die Pflicht zu, die Umwelt zu verteidigen.

Wir bitten daher Präsident Tshisekedi und die Regierung, die Gesetze anzuwenden und Bergbau im Okapi Wildtierreservat und anderen Schutzgebieten zu beenden.

Petition öffnen: Retten wir die letzten Okapis im Kongo vor den Goldsuchern – Rettet den Regenwald e.V.

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