Avides-Retouren wiederverkaufen statt wegwerfen

Für den Online Handel sind Retouren ein Problem.

Täglich bringen 15-20 Lastwagen Waren zu seiner Handelsfirma Avides. Die Entsorgung im Müll hätte gedroht, nachdem der Artikel einmal ausgepackt oder geöffnet war. Meistens ist die Ware völlig in Ordnung.

Avides prüft die Waren, verpackt Sie neu und bekommt die Ware meistens an die Frau oder den Mann. 10.000 bis 15.000 Notebooks, etwa 20.000 Fernseher, 300.000 Kleidungsstücke wandern jährlich über den Hof.

Jedes sechste Paket, jeder achte bestellte Artikel wurde 2018 laut der Studie Retourentacho der Universität Bamber zurückgeschickt. Das waren 487 Millionen Artikel, die umsonst durch die Republik gekarrt wurden. Die Bearbeitung jedes Artikels kostet die Händler im Schnitt 11,24 Euro. Die Ware zu verbrennen ist für die Umwelt sehr schädlich. Die ökonomischen und ökologischen Schäden beschäftigen mittlerweile auch die Politik.

2017 machte die Avides Media AG mit 173 Mitarbeitern einen Umsatz von 54,2 Millionen Euro.

Textquelle: www.hohenzollerische-zeitung.de

Foto: www.kreiszeitung.de

Petition: Bitte kein Tierleder für Sitze mit Armlehnen, in den Zügen der Deutschen Bahn

In einer Umfrage beanstandeten Fahrgäste den fehlenden Sitzkomfort des ICE-4. ​Nun will die Deutsche Bahn bis 2021 fast 60.000 Sitze mit Armlehnen aus Echtleder in den ICE-3 – und ICE-4 Zügen einbauen!

Diese Pläne des Leiters des Produktmanagements der Deutschen Bahn Oliver Wolf wurden am 23.10.2019 in einem Beitrag auf Spiegel Online​ öffentlich.

Dafür werden Tiere in der Nutztierhaltung – in der Regel auf engstem Raum eingepfercht unter trostlosen Bedingungen – gefangen gehalten und dann schließlich grausam geschlachtet.

Darüber hinaus schaden wir damit massiv der Umwelt und uns selbst. Zum Beispiel wird für den Anbau von Tierfutter Regenwald im Amazonas abgebrannt ohne Rücksicht auf dort lebende Menschen, Tiere und Pflanzen. Die intensive Landwirtschaft mit Kunstdünger, Insektiziden, Herbiziden und Antibiotika verbraucht enorme Ressourcen (Energie, Wasser) und belastet das gesamte Ökosystem. Letztendlich zerstören wir damit die Lebensgrundlagen für unsere Kinder und Enkel.

Bitte verwenden Sie daher ab sofort kein Tierleder mehr in den Zügen der Deutschen Bahn und entscheiden Sie sich für tierliebe und umweltschonende Alternativen!

Öffne Petition, Bitte kein Tierleder in den Zügen der Deutschen Bahn: www.change.org/p/deutsche-bahn

Quelle: www.change.org

Leder aus der Ananas. Sieht so die nachhaltige Zukunft von Leder aus?

Ein Großteil der in den USA und Europa produzierten und verkauften Lederprodukte stammt von Kuh- und Kalbshäuten. Leder wird jedoch auch aus den Häuten von Pferden, Schafen, Lämmern, Ziegen und Schweinen hergestellt. Die globale Lederindustrie schlachtet jährlich über eine Milliarde Tiere und verarbeitet ihre Häute zu Kleidung, Modeartikeln, Möbeln und Accessoires.

Bei der Ledergerbung werden außerdem meist Chemikalien wie das Umweltgift Chrom eingesetzt. Dies sickert an billigen Produktionsstandorten in Flüsse und Seen. Falsch verarbeitet gilt Chrom als krebserregend.

Das sind alles gute Gründe, um ganz auf Leder-Produkte zu verzichten. Auf der Suche nach einem nachhaltigeren Ersatz-Material gibt es bereits einige durchaus kreative Ansätze.

Die spanische Designerin Carmen Hijosa wurde auf der Suche nach einem ähnlich stabilen, aber günstigeren und nachhaltigeren Material auf den Philippinen fündig. Aus den Fasern von Ananasblättern fertigt sie nun Taschen, Schuhe und Hüte. Mit der ökologischen Alternative zum klassischen Tierleder ließen sich sogar die Innenräume von Autos auskleiden, wie Hijosa den Kollegen vom „Guardian“ erklärt.

Sieben Jahre arbeitete die nun 63-Jährige an der Royal College of Art in London an der Entwicklung des Materials, das sie „Piñatex“ („Piña“ bedeutet auf Spanisch „Ananas“) nannte. Nun arbeitet sie mit ihrem eigenen Startup „Ananas Anam“ an der Produktion ihres Ananas-basierten Leders.

Verglichen mit echtem oder synthetischem Leder hat Piñatex klare Vorteile für die Umwelt, denn die Ananas-Blätter bleiben bei der Ernte ohnehin übrig, werden normalerweise nicht genutzt und sind daher eigentlich ein Abfallprodukt. Weiteres Land, Wasser oder Pestizide werden bei der Entstehung des Produkts also nicht benötigt.

Das Endprodukt wird in großen Mengen an Designer oder Kleidungshersteller verkauft, kommt in vier verschiedenen Farben und ist tierischem Leder tatsächlich äußerst ähnlich.

Piñatex ist nicht unbemerkt geblieben. Das Royal College of Arts erklärte Hijosa 2016 zur Gewinnerin des „Arts Foundation“-Preises für innovatives Material. Die Tierschutzorgansiation PETA zeichnete Piñatex erst vor wenigen Tagen als ersten Stoff mit dem „PETA vegan genehmigt“-Logo aus. Die Begründung: „Piñatex verwendet modernste Technologie, um ohne Grausamkeit Designs zu schaffen, die sowohl nachhaltig als auch schick sind.“

Was haltet ihr von dem Ananas Leder? Gerne kann in den Kommentaren diskutiert werden. Genialer-Blog gefällt Ananas Leder.

Textquelle: www.businessinsider.de

Foto: www.businessinsider.de

Wichtige Alternativen zu Tierversuchen

Der BMEL-Tierschutzforschungspreis 2019 an Wiebke Albrecht vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der Technischen Universität Dortmund (IfADo) verliehen.

Hintergrund zur Preisträgerin

Das Auftreten von Lebertoxizität (Toxisch ist giftig) gehört zu den häufigsten Ursachen für den Rückruf von bereits zugelassenen Medikamenten, obwohl diese im Vorfeld unter anderem auch im Rahmen von Tierversuchen untersucht und als unschädlich eingestuft worden waren.

Wiebke Albrecht hat ein Verfahren entwickelt, mit dem die Nutzung von Versuchstieren für die Testung von pharmazeutischen Substanzen deutlich reduziert werden kann.

So könnten künftig Substanzen im Zellkulturverfahren daraufhin getestet werden, ob diese toxisch auf die Leber wirken und damit verbundene Tierversuche ENTFALLEN.

Textquelle: www.bmel.de

Foto: www.ruhrnachrichten.de

Berufliche Kooperationen für die Zukunft. Ein Erfolgsmodel

21.000 junge Menschen profitieren derzeit jedes Jahr von der vietnamesischen-deutschen Kooperation auf dem Berufsschul-Sektor.

80 % finden laut GIZ durch die duale Ausbildung eine Arbeitsstelle und erhalten dabei einen um ein Viertel Prozent höheren Lohn pro Monat, als der Durchschnitt in Vietnam.

50 Firmen kooperieren mit Liliama, wie Bosch, Mercedes, Siemens. Da der Bedarf an entsprechend ausgebildeten Fachmenschen für die Industrie groß ist, hat Bosch Rexroth zum Beispiel, ein Labor und eine Fabrik der Zukunft aufgebaut.

Das Land strebt an, dass bis Ende 2020 mehr als die Hälfte der Arbeitskräfte des Landes fachlich ausgebildet sind.

Während vor allem in Pflegeberufen viele Vietnamesinnen und Vietnamesen auf eine Arbeit in Deutschland hoffen. Denken die Liliama Absolventen zunächst an einen Job in ihrem Land.

Die Kooperation ist auch ein Kampf gegen Schleuser, die immer noch junge Vietnamesen nach Europa locken. Brutale Ausnutzungen oder der Tot sind mögliche Folgen von Schleusern.

Textquelle: www.hohenzollerische-zeitung.de

Die Siedler von Catan – Ein sehr erfolgreiches Gesellschaftsspiel

Mehr als 30 Millionen Exemplare des Erfolgsspiels „Die Siedler von Catan“, wurden innerhalb eines Vierteljahrhunderts verkauft.

Das Spiel wurde in 41 Sprachen übersetzt und wird in 70 Länder verkauft.

In Europa und den USA findet alle zwei Jahre eine Catan Weltmeisterschaft statt.

Quelle: Hohenzollerische Zeitung

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