Tigerschutz ist Milliarden wert

In dem Land wie Indien, das mit einer stetig wachsenden Bevölkerung und den daraus entstehenden Herausforderungen zu kämpfen hat, scheint Tier- und Umweltschutz eine Rettung zu sein.

Weltweit leben nur noch rund 3900 Tiger in freier Wildbahn, etwa 2200 von Ihnen in Indischen Reservaten.

Befürworter des Tigerschutzes in Indien haben ein gutes Argument für ihr Engagement: Geld.

Ein Team des Indian Institute of Forest Management hat ausgerechnet, welche finanziellen Gewinne aus den Naturreservaten heraus entstehen. Das Ergebnis: Investionen in den Tigerschutz liefern Erträge, die durchschnittlich 356 Mal so hoch sind wie die Kosten, die bisher für ihren Erhalt gezahlt werden. Ein Grund dafür sind auch die gesicherten Arbeitsplätze.

Text: www.natur.de/tigerschutz

Foto: www.scoopwhoop.com

Vertikale Gärten-Paul Giacomantonio

Kohlköpfe, Tomaten und Kräuter gedeihen in den vertikalen Gärten, die der Aktivist Paul Giacomantonio entwickelt hat. Erprobt wurde das System 2010 auf dem aus Plastikmüll gebauten Segelschiff „Plastiki“, mit dem die Aktivisten von San Francisco nach Sydney segelten.

Dabei ernteten sie täglich frisches Gemüse von ihrem Hängegarten mit solarbetriebener Pumpe.

Die von Giacomantonio gegründete Firma Inka Biospheric Systems legt Gartenflächen für Privatleute oder Geschäftsgebäude an. Gebäude mit einer solchen Begrünung erhalten eine bessere Bewertung nach dem amerikanischen LEED-System.

Außerdem sollen die Wandbeete in Afrika oder Asien zum Einsatz kommen und Familien ernähren, die nicht über eigenen Grund und Boden verfügen.

Text: www.welt.de

Foto: hmbreview.com

Hunger ist eine Form von Gewalt

Kinderschützer fordern, dass bedürftige Kinder und Schüler, ein warmes Mittagessen erhalten. Das fordere die Leistungsfähigkeit und das Wohlempfinden der Kinder.

Eine Geldüberweisung an die Eltern geht nicht, da nicht jede Eltern dieses Geld für Essen verwenden.

Ein Essens Catering oder eine Mensa müsste von Staat genehmigt und bezahlt werden.

Eine Alternative könnten Lunchpakete sein, die morgens auf den Schulhöfen herausgegeben werden. Aber das kein warmes Mittagessen und damit keine wirkliche Alternative.

Text: www.hohenzollerische-zeitung.de

Klimawandel im Kindergarten

Vier Kindergärten in Frankfurt am Main haben erfolgreich ein Projekt getestet, das schon bei den Kleinsten Kindern, Klimabewusstsein anregen soll.

Das Konzept, das von der Stiftung Kindergesundheit entwickelt wurde, geht auf die Bereiche Ernährung, Energie und Mobilität ein, die gleichzeitig mit dem Klimawandel und mit dem Klimawandel und mit dem Alltag der Kinder zu tun haben.

Die Kinder lernen zum Beispiel, wo verschiedene Nahrungspflanzen wachsen und welche Geräte im Kindergarten Strom brauchen, um zu funktionieren und welche nicht.

Text: www.natur.de/klimakinder

Foto: www.d-journal.ch

Hunde können den Corona Virus riechen

In der Hundeschule im Chimki zum Beispiel, in der Nähe von Moskau werden Schakalhunde darauf trainiert, das Virus von Reisenden zu erschnüffeln. Die Hundeschule Russlands gehört zur Fluggesellschaft Aeroflot. Aeroflot setzt schon lange auf die genialen Spürnasen, wenn es darum geht, Sprengstoff oder Drogen auf Flughäfen aufzuspüren.

Hunde sind eine günstige Alternative, um den Virus zu erschnüffeln und werden mit vollem Erfolg eingesetzt.

Textquelle: www.hohenzollerische-zeitung.de

Foto: www.ardmediathek.de

Demeter: Projekt Anerkennung, in der Biologischen Landwirtschaft

Als Kernaufgabe sehen wir, der Demeter e.V., unsere Landesarbeitsgemeinschaften und unsere Betriebe, nicht nur eine zukunftsfähigen, nachhaltigen Landwirtschaft zu fördern, sondern auch das die nötigen Strukturen zu gestalten, die eine solche Landwirtschaft langfristig ermöglichen. Hierzu gehört auch, neue Möglichkeiten für soziale, wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft im Allgemeinen zu schaffen und zu erhalten.

Schon seit mehreren Jahren steht im Mittelpunkt dieser Aufgabe die Entwicklung eines neuen Anerkennungsverfahrens für Demeter-Betriebe. Ziel ist, die Zertifizierung mit ihren Checklisten durch eine dynamische Anerkennung zu ersetzen. Zertifizierung anhand von Checklisten führt in der Regel dazu, dass nur der Status quo und nicht die Entwicklung der Betriebe zertifizierungsrelevant ist. Ein dynamisches Anerkennungsverfahren hingegen stellt unsere Betriebe mit ihren Leistungen, Visionen und Herausforderungen in den Mittelpunkt.

In Zusammenarbeit mit unseren Landesarbeitsgemeinschaften sowie unseren landwirtschaftlichen Mitgliedern und Mitarbeiter*innen wird nun eine solche Demeter-Anerkennung als partizipatives Pilotprojekt (2018-2022) mit bis zu 100 teilnehmenden landwirtschaftlichen Betrieben erprobt. 

Das Verfahren basiert auf der Durchführung von moderierten Betriebsentwicklungsgesprächen (BEG) in Gruppen aus 3 bis 5 Landwirt*innen. Im BEG wird die aktuelle Situation und die Entwicklung des Betriebes erörtert, Handlungsbedarfe identifiziert und Handlungsoptionen entwickelt.

Für das Jahr 2020 ist außerdem eine Verbraucher -Umfrage vorgesehen, die die Akzeptanz eines solchen Verfahrens, insbesondere in den Augen von Verbraucher*innen, beleuchten soll.

Zum Jahresbericht 2019

Zum Jahresbericht 2018

Hintergrund

Der Demeter e.V. ist der älteste Bioverband in Deutschland. Schon seit 1924 bewirtschaften unsere Mitglieder ihre Felder biodynamisch. Aufgrund der lebendigen Kreislaufwirtschaft gilt die Demeter-Landwirtschaft als nachhaltigste Form der Landbewirtschaftung und geht weit über die Vorgaben der EU-Öko-Verordnung hinaus. Mittlerweile werden Rund um die Welt in 50 Ländern ca. 202.000 Hektar Land von 5.900 Bäuerinnen und Bauern nach den Demeter-Richtlinien bewirtschaftet.

Im Rahmen des Projekts bieten wir jährlich 1-2 Student*innen die Möglichkeit, ihre Masterarbeiten zu projektrelevanten Themen zu schreiben.

Öffne Internetseite: https://www.demeter.de/anerkennung

Demeter: 20 Fakten

Zu den Themen:

-Fruchtbarer Boden

-Öko Landbau

-Pflanzenzüchtung

-Öko Tierzucht

-Keine Gentechnik

-Innovation

-Bienengemäß Imkern

-Vielfalt auf dem Acker

-Respekt vor dem Tier

-Regional und Saisonal

-Hoforganismus

-Zeit zum reifen

-Lebensmittelqualität

-Partner im Handel

-Strengste Richtlinien

-Handwerkskunst

-Keine Pestizide

-Beste Lösungen

-Verursacherprinzip

-Faires Einkommen

Öffne Internetseite: www.demeter.de/fakten

Urban Farming

Urban Farming ist seit einiger Zeit voll im Trend. Welche Vor- und Nachteile hat urbanes Gärtnern und welche Beispiele gibt es schon – in Deutschland und der Welt?

Was ist Urban Farming eigentlich?

Eine genaue Definition von Urban Farming gibt es bisher nicht. Es bezieht sich auf jegliches Gärtnern im städtischen Raum, das Lebensmittel produziert.

Urban Farming hat die unterschiedlichsten Ausprägungen. Vom kleinskalierten Urban Gardening auf Freiflächen bis hin zu schon fast industriellen Ausmaßen in Hochhäusern oder dergleichen. Du findest Urbane Landwirtschaft beispielsweise:

  • auf Hausdächern
  • auf Brachflächen
  • an Hauswänden (Vertical Farming)
  • in Hochhäusern – von Gemüseanbau bis zur Schweinezucht (Indoor Farming)
  • auf jeglichen Grünflächen der Stadt

Urban Farming ist eigentlich sogar ein relativ alte Technik, Lebensmittel zu produzieren. Seit der Industrialisierung und der Urbanisierung mussten sich Menschen in den wachsenden Städten ernähren und bauten ihre Lebensmittel zunächst in ihrer unmittelbaren Umgebung an.

Entweder im hauseigenen Garten, kommunalen Gärten, Schrebergärten oder anderen Flächen in der Stadt. Als immer mehr Menschen in die Städte zogen, hörten die Bürger langsam damit auf, ihre Lebensmittel selbst anzubauen – und kauften sie stattdessen ein.

Was bedeutet Urban Farming für Beteiligte?

Sowohl die Stadt als auch die Bewohner profitieren von Urban Farming:

  • Soziales: Wenn du Anbauflächen gemeinsam mit anderen nutzt, lernst du neue Leute kennen.
  • Bildung: Durch Urban Farming lernen Konsumenten, Lebensmittel wieder wertzuschätzen.
  • Partizipation: Gestalte einen Teil deiner Stadt mit.
  • Mobilisierung: Urban Farming hat das Potential, Sinne für sozial-ökologische Krisen zu schärfen.
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