Mit neuer Heizung CO2 sparen

Moderne Brennwert Heizungen können eine sinnvolle Lösung auf dem Weg zu mehr Klimaschutz sein – Fördergelder gibt es dafür.

Faustregel: Verrichtet die Heizung seit 20 Jahren oder länger ihren Dienst, ist es in der Regel sinnvoll, sie gegen ein jüngeres Exemplar auszutauschen.

Die staatliche KfW Bank zahlt bis zu 15% der Investitionssumme. Mit der Aktion „Besser flüssig bleiben“ vom Institut für Wärme und Öltechnik (IWO) und zahlreichen Geräteherstellern sichern sich Modernisierer ihre individuelle Fördersumme aus staatlichen Fördertöpfen.

Öffne Internetseite: www.zukunftsheizen.de/energie-sparen/besser-fluessig-bleiben.html

Print Green-Kyocera

Kyocera unterstützt seit 2013 ein Projekt in Kenia, das die Dreisteine-Kochstellen durch Kocher in Ofenform ersetzt.

Denn mit der Dreisteine-Kochstelle ist der Energieverlust, der Holzverbrauch und die Belastung des Rußes extrem hoch.

Die Kocher sind viel effizienter und reduzieren den Feuerholz-Einsatz um 50%. Sie sind nicht so ruß-intensiv und damit besser für die Atemwege. Durch die lokale Produktion sind bislang zudem 166 feste Arbeitsplätze, mit einem Frauenanteil von bis zu 60%, entstanden.

Seit 2013 bietet Kyocera seinen Toner klima-neutral an und unterstützt dabei den lokalen Vertrieb und die Produktion der effizienten Kocher in Kenia.

Von Oktober an erweitert Kyocera das in Deutschland und Österreich vertriebenen Drucker und Multifunktion-Ssysteme, zudem um bis zu 75% weniger Abfall im Vergleich zu den Modellen im Wettbewerb. Sogar Lösungen, mit denen sich Papier-intensive Geschäftsprozesse vollständig digitalisieren lassen, sind im Portfolio.

Laut Studien verbraucht jeder Deutsche im Durchschnitt etwa 244 Kilogramm Papier im Jahr. Mit den zahlreichen Projekten zur Nachhaltigkeit hilft Kyocera den Papierberg auf den Schreibtischen zu reduzieren und die ökologische Gestaltung von Arbeits- und Büro Konzepten weiter voran zu treiben.

„Achte die Natur und liebe die Menschen“ Dieser Satz des Kyocera Gründers Kazuo Inamori ist seit 1959 die Grundlage aller Geschäftsaktivitäten von Kyocera. Für das Engagement im Umweltschutz wurde das Unternehmen bereits mehrfach ausgezeichnet. Auf dem Firmengelände wurden bereits drei Bienenvölker angesiedelt und eine Wildblumenwiese angelegt.

Öffne Internetseite: www.printgreen.kyocera.de

Foto: www.kyoceradocumentsolutions.at/index/marke/umwelt.html

App: Too Good To Go

Das dänische Start-Up, das 2016 gegründet wurde, möchte Lebensmittel vor dem Mülleimer retten.

Wer sich (auch für ärmere Menschen gedacht), bei der digitalen Plattform „Too Good To Go“ registriert, gelangt für wenig Geld an Gerichte aus Profiküchen.

Nach Schätzungen der UN werden weltweit pro Jahr rund 1,3 Milliarden Tonnen Essen weggeworfen, etwa ein Drittel dessen, was an Nahrung überhaupt produziert wird.

Der Kunde in Deutschland muss das Essen, das einmal in Restaurants aufgetragen wurde z.B. in einem Buffet oder der Ladentheke, muss dieses Essen direkt in den Restaurants kaufen.

„Too Good To Go“ schließt unter anderem diese Lücke: Bei derzeit etwa 3000 Betrieben in Deutschland, können interessierte Menschen sehen, wo in der Nähe überproduzierte oder übrig gebliebene speisen angeboten werden.

Die Abnehmer bezahlen online und holen das abgepackte Essen selbst ab. Zwei Millionen Menschen nutzen das Angebot bereits.

Seit 2016 habe „Too Good To Go“ europaweit 15 Millionen Mahlzeiten gerettet, das entspricht rund 40.000 eingesparten CO2 Tonnen.

Da weniger Ressourcen verbraucht werden, profitiere die Umwelt. Günstigere Preise und die Möglichkeit nachhaltige Lebensmittel einzukaufen, erfreuten die Konsumenten.

Gastronomen ließen sich auch durch die tolle Werbung für ihren Gastronomie Betrieb überzeugen. Denn wer gutes Essen bekommen hat, kommt als Gast und als Konsument immer wieder.

App-Too Good To Go: Erhältlich im App Store und Google Play für Android Handys

Öffne Internetseite: www.toogoodtogo.de

Quelle: Zeitschrift GEO, Die Welt mit anderen Augen sehen

Foto: www.vivredemain.fr

Die Schule der Affenkinder

239 Orang-Utan-Waisen betreut sie als Leiterin einer Waisenschule für Orang-Utans auf Borneo in Südostasien.

Hier lernen die traumatisierten Menschenaffenkinder nach Tod oder Verlust der Mutter alles, was sie für ihr Leben in Freiheit im Wald brauchen: Klettern, Nester bauen, Nahrung suchen, Beziehungen aufbauen. Acht Jahre verbringt ein Junges im Schnitt bei seiner Mutter, eben so viel Zeit benötigen die Kinder der „Waldmenschen“ um ausgewildert werden zu können.

Die Primaten-Forscherin zeigt uns, was wir von ihren wilden Kindern lernen können. Sie schildert ihre Pionierarbeit in Indonesien und erzählt, was sie selbst antreibt, trotz aller Rückschläge und Schwierigkeiten immer weiter zu machen.

Denn im Namen ihrer Kinder kämpft sie gegen Zeit und Profitgier: Täglich werden riesige Flächen Wald gerodet, einziger Lebensraum der Orang-Utans. Doch verschwindet der Wald, verschwinden auch seine Kinder. Auf einer Insel, die einmal ein Paradies für Menschenaffen war.

Öffne Amazon, Buch: Meine wilden Kinder. Die letzten Orang Utans Meine-wilden-Kinder-letzten-Orang-Utans

Quelle: Zeitschrift Brigitte

Bio Hähnlein

Ein Bio Bauernhof, nähe Rostock. Spezialgebiet: Eierproduktion.

Nach dem BWL Studium bekam Frau Behrens die Chance einen Hof des ölologischen Erzeuger-Zusammenschlusses Fürstenhof zu übernehmen, dem auch ihr Vater angehört.

Dabei ließ Sie sich von der kurz zuvor in Niedersachsen gegründeten Bruderhahn Initiative Deutschland inspirieren: Mit einem um vier Cent höheren Preis pro Ei finanzieren diese Höfe die Aufzucht der Hähne, bis Sie 120 Tage alt sind. Erst dann werden Sie geschlachtet, das Fleisch wird verkauft. Zum Vergleich: Konventionell aufgezogene Hähne leben nur 35 Tage, Bio Hähne 75 Tage.

Ihr Idealhuhn fand Frau Behrens mit der Huhnrasse „Nouveau Gene“: Diese Hühner sind vital, haben dichtes Gefieder, können Grünfutter gut verstoffwechseln, sind angenehm und ruhig im Verhalten. Das alles ist wichtig, damit den ökologisch hohen Standards der Bio Initiative entsprochen werden kann.

Die Tiere haben viel Auslauf im Hof, der Wiese und dem Wintergarten werden mit dem selbst erzeugtem Biofutter unter anderen aus Lupinen gefüttert. Denn der Anbau solcher Stickstoff abgebenden Pflanzen schont wiederum den Boden. Der Mist wird zu Dünger verarbeitet. So entsteht ein in sich geschlossener Kreislauf.

Öffne Internetseite: www.bio-haehnlein.de

Quelle: Zeitschrift Brigitte

Foto: www.pixabuy.com

Energetische Sanierung

1. Was ist eine energetische Sanierung?

Eine energetische Sanierung macht ein Gebäude energetisch fit: Der Energieverbrauch für Heizung, Warmwasseraufbereitung und Belüftung wird durch gezielte bauliche Maßnahmen minimiert.

Das senkt die Energiekosten spürbar – für Immobilienbesitzer, aber auch für Mieter. Angesichts steigender Energiepreise ist das ein wichtiges Argument für eine energetische Sanierung.

Gleichzeitig leistet sie einen wertvollen Beitrag für die Umwelt. Denn sie reduziert den CO2-Ausstoß und fördert den Einsatz erneuerbarer Energien.

2. Was gehört alles zur energetischen Sanierung?

Sie können durch verschiedene Maßnahmen den Energiebedarf Ihrer Immobilie senken. Dazu gehören:

  • Maßnahmen zur Wärmedämmung (vor allem Außenwände, Dachdämmung, Dämmung der Kellerdecke)
  • der Austausch alter und undichter Fenster und Außentüren
  • der Einbau einer neuen, modernen Heizung
  • die Integration von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung

Welche Maßnahmen notwendig und sinnvoll sind, hängt immer von den konkreten Gegebenheiten ab.

3. Lohnt sich eine energetische Sanierung?

Ja, wenn die Sanierung beziehungsweise Modernisierung fachgerecht gemacht wird.

Eine Wärmedämmung der Außenfassade spart bis zu 25 Prozent der Energiekosten, eine Wärmedämmung des Dachs bis 15 Prozent. Wie viel Sie genau einsparen können, hängt allerdings auch von Zustand und Material des Bauwerks ab. Eine neue Heizungsanlage mit Wärmepumpe, Brennwerttechnik oder Holzpelletofen kann die Energiekosten um circa 30 Prozent senken.

Was für eine Immobilie sinnvoll und machbar ist, sollten Sie vorab mit einem Experten klären.

Ein niedriger Energieverbrauch entlastet die Umwelt und ist gut für den Klimaschutz. Mit einer energetischen Sanierung verbessern Sie auch die Wohnqualität in Ihrem Zuhause. Sie steigern den Wert Ihrer Immobilie. Häuser und Eigentumswohnungen, die energetisch fit sind, verkaufen sich besser als Immobilien mit einer miserablen Energieeffizienz.

4. Wann ist eine energetische Sanierung Pflicht?

Aufgrund der EnergieEinsparverordnung (EnEV) haben Käufer einer Bestandsimmobilie die Pflicht zur energetischen Sanierung.

Das betrifft insbesondere Ein- und Zweifamilienhäuser, die vor dem 1. Februar 2002 gebaut wurden. Käufer sollten wissen, dass sie innerhalb von zwei Jahren nach dem Einzug zu einer Sanierung verpflichtet sein können, wenn die entsprechenden Standards nicht eingehalten werden.

Das betrifft:

  • den Austausch der alten Heizung
  • die Dämmung von Rohrleitungen
  • das Dämmen des Dachs oder des Dachbodens

Öl- und Gasheizungen dürfen nach 30 Jahren Laufzeit nicht mehr betrieben werden. Die Sanierungspflicht betrifft sogenannte Standard- und Konstanttemperaturkessel. Niedertemperatur- und Brennwerttechnik betrifft das nicht.

In kalten Kellern ist die Dämmung von Heizungs- und Warmwasserleitungen Pflicht. Nach der EnEV müssen Hauskäufer die oberste Geschossdecke oder wahlweise das Dach eines Altbaus dämmen.

Gebäude, die nach dem 1. Februar 2002 errichtet wurden, erfüllen bereits gewisse Anforderungen der EnEV. Daher ist der Sanierungsbedarf meist nicht groß. Bei Häusern, die im Jahr 2000 entstanden sind, reicht die Dämmung in der Regel aus.

Altbau-Eigentümer sind übrigens nicht gezwungen, ihr Haus umfassend energetisch zu sanieren. Beauftragen sie allerdings Sanierungsarbeiten, müssen diese den Vorgaben der EnEV entsprechen.

Mehr Informationen zur EnergieEinsparverordnung bekommen Sie hier: co2online.de

5. Wie gehe ich vor, wenn ich energetisch sanieren möchte?

Zunächst muss festgestellt werden, wo die energetischen Schwachstellen Ihrer Immobilie liegen. Undichte Fenster? Eine veraltete Heizanlage? Schlechte Wärmedämmung? Um die Energiefresser aufzuspüren, sollten Sie von Anfang an einen Experten einbeziehen. Dieser ermittelt mit einem Energiecheck, wo es Optimierungsmöglichkeiten gibt, was sie kosten und was sie bringen können.

Wichtig ist ein energetisches Gesamtkonzept für die Immobilie. Denn erneuern Sie beispielsweise nur die Heizung, aber die Fassade ist nicht dicht, wird weiterhin Energie verschleudert.

Idealerweise erfolgt die energetische Sanierung von außen nach innen. Ist die Gebäudehülle dicht, bringt das schon eine Menge. Sie brauchen neue Fenster? Dann können Sie das vielleicht gleich mit einem verbesserten Einbruchschutz kombinieren.

Auch die Kosten für die energetische Sanierung oder Modernisierung sollten Sie von Anfang an auf dem Schirm haben. Wie wollen Sie das Projekt finanzieren? Welche Fördermittel können Sie nutzen.

Hilfreich für Käufer einer Gebrauchtimmobilie ist der Energieausweis. Der Verkäufer muss ihn bei einer Hausbesichtigung vorweisen. Der Ausweis liefert wertvolle Hinweise zum energetischen Zustand des Objekts.

Tipp: Lassen Sie schon vor der Kaufentscheidung checken, wie groß und kostenintensiv der Sanierungsbedarf für das Gebäude ist.

6. Wo finde ich Ansprechpartner für die energetische Sanierung meines Eigenheims?

Ansprechpartner für die energetische Sanierung sollte zunächst ein professioneller Energieberater sein.

Möchten Sie Fördermittel aus einem KfW-Programm nutzen? Dann wenden Sie sich am besten gleich an Experten für die Förderprogramme des Bundes zur Energieeffizienz in Wohngebäuden.

7. Was kostet eine energetische Sanierung?

Darauf gibt es keine pauschale Antwort. Die Kosten hängen von den konkret geplanten Maßnahmen ab. Ganz klar: Je umfangreicher die Maßnahmen, desto höher die Kosten.

Das Titelbild zeigt Durchschnittswerte und dient der Orientierung.

Auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert die energetische Sanierung.

Bitte beachten Sie: Um Fördermitteln zu kommen, müssen Sie einen Antrag stellen und die Bestätigung abwarten.

Öffne Internetseite: www.sparkasse.de/energetische-sanierung.de

Foto: www.theredrendezvous.com

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