An-deiner-Seite, Zuhause pflegen

Sie pflegen einen Angehörigen? Dann sind Sie nicht allein. Rund fünf Millionen Menschen in Deutschland kümmern sich um pflegebedürftige Familienmitglieder. Egal ob eine Krankheit, eine Behinderung, ein Unfall oder Gebrechlichkeit dahintersteckt: Das Leben ist für Sie und Ihre Familie ganz anders als früher.

Rubriken: Erste Schritte, Anträge stellen, Alltag meistern, Hilfen nutzen, Auf sich achten, Im Heim leben, Pflege verändern.

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Tipps für die Herzgesundheit

Mit einer gesunden Lebensweise können Sie ein Herzinfarktrisiko erheblich senken.

-Eine gesunde Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, wenig Fleisch und Wurst, spielt eine wichtige Rolle. Senkt Cholesterin und Blutdruck und vermeidet Diabetes.

-Mindestens dreimal 30 Minuten, intensive Bewegung pro Woche. Zur regelmäßigen Bewegung und zum Normalgewicht wird geraten.

-Holen Sie sich Hilfe bei der Raucherentwöhnung und der Stressvermeidung.

Quelle: Zeitschrift Alverde

Homöopathie bei Erkältung

Aconitum napellus ist ein homöopathisches Mittel, das sehr häufig zu Beginn einer akuten Erkrankung angewendet wird. Blauer Eisenhut ist extrem giftig, in der Homöopathie allerdings niedrig dosiert.

Homöopathisches Aconitum wird häufig bei fiebrigen Infekten eingesetzt. Besonders, wenn diese Erkältungen nach einem Aufenthalt in trockenem, kaltem Wind auftreten, ist Aconitum oft das Mittel, das die Erkrankung im Anfangsstadium abfangen soll.

Außerdem wird es eingesetzt, um akute Beschwerden aller Art zu mildern, die in direktem Zusammenhang mit einem Schreck oder einem Schock stehen. So kann man beispielsweise versuchen, Kopfschmerzen, Schlafprobleme oder Infekte, die nach solch einem Ereignis auftreten, mit Aconitum zu behandeln.

Auch neuralgische Beschwerden mit Taubheitsgefühlen und Schmerzen soll Aconitum lindern können. Das Gleiche gilt für Augenentzündungen, Husten und Kehlkopfentzündungen.

Quelle: www.netdoktor.de

Globuli gegen Herpes

Arsenicum album

  • besonders bei Lippenherpes und Gürtelrose
  • wenn die Beschwerden oft in Zusammenhang mit einer schwereren Grunderkrankung auftreten

Graphites

  • besonders bei Lippenherpes
  • bei brennenden und juckenden Bläschen

Hepar sulfuris

  • besonders bei Lippenherpes
  • bei splitterartigen, stechenden Schmerzen

Natrium muriaticum

  • besonders bei Lippenherpes
  • gut geeignet für Kinder mit Lippenherpes
  • bei extrem trockenen Lippen

Mercurius

  • besonders bei Gürtelrose
  • gut geeignet für Kinder mit Lippenherpes

Quelle: www.netdoktor.de

Naturheilkunde: Vorbeugen vor Herbst-Krankheiten

Der Herbst bringt Wind und kältere Temperaturen mit sich. Für viele Menschen bedeuten diese Wettereinflüsse trockene Haut und knackende Gelenke. Beides lässt sich mit Öl-Anwendungen günstig beeinflussen. Mandelöl hat wärmende, nährende Eigenschaften und eignet sich hervorragend zur herbstlichen Gesichts- und Körperpflege.

Für eine Ölmassage kann Sesamöl in den Händen erwärmt und kreisend z.B. um Schulter- oder Kniegelenke massiert werden. Um die wärmende und durchblutungsfördernde Wirkung zu verstärken, können zusätzlich Essenzen aus Zitronengras, Zimt oder Koriander ins Öl gegeben werden. Danach tut ein warmes Vollbad von 36 bis 38 Grad gut.

Für den menschlichen Organismus bedeutet der Wechsel von der warmen in die kältere Jahreszeit eine Zeit der Umstellung, in der seine Widerstandskräfte geschwächter sind und Krankheiten durch Erreger drohen. Allerhöchste Zeit also, das Augenmerk spätestens jetzt auf die Stärkung des Immunsystems zu richten.

Um die empfindliche Nasenschleimhaut zu schützen, von Ablagerungen zu reinigen und das freie Durchatmen zu erleichtern, können täglich ein Tropfen Sonnenblumen- oder Rapsöl in jedes Nasenloch verteilt werden. So beugen Sie effektiv dem ersten Schnupfen vor.

Mit Propolis, dem harzigen Bau- und Reparaturstoff der Bienen, kann das Immunsystem stimuliert und modifiziert werden, weil sich seine Inhaltsstoffe direkt auf die Aktivität der Abwehrzellen, insbesondere der sogenannten Fresszellen, auswirken. Täglich vier bis fünf Messerspitzen reinen Propolis-Granulats sollen genügen, um die Abwehrkräfte ausreichend anzuregen.

Achten Sie außerdem auf eine gute Verdauung. Verstopfung und andere Schwächen der Verdauung beeinträchtigen die Arbeit des Immunsystems, das nicht zuletzt im Bereich der Darmschleimhaut einen großen Teil seiner wichtigen Aufgaben erfüllt. Wenn es kälter wird und windig, dann freut sich der Körper über warme, flüssige und wenig belastende Mahlzeiten (Suppen und Eintöpfe) sowie heißen Ingwer-Tee zwischendurch. Daneben wappnet der tägliche Verzehr von frischem Gemüse, Salaten, Obst, Trockenfrüchten und Mandeln das Immunsystem vor Abwehrschwächen.

Nicht zuletzt sind ausreichender Schlaf und Nerven-Beruhigung wichtig für ein gut funktionierendes Immunsystem und eine beschwerdefreie Umstellung auf die neue Jahreszeit. Machen Sie es sich wieder häufiger zu Hause gemütlich, verwöhnen Sie Ihre Nerven mit Lavendel- oder Melissen-Öl aus der Duftlampe und gehen Sie unnötigen Streitereien und Konflikten –wenn möglich- aus dem Weg, um innere Unruhe und Schlafstörungen zu vermeiden.

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Autogenes Training

Das Autogene Training ist ein Entspannungsverfahren. Der Begriff „autogen“ setzt sich zusammen aus dem griechischen Wort „auto“, was „ursprünglich“ oder „selbsttätig“ bedeutet, und dem lateinischen Wort „genero“ für „erzeugen“, „hervorbringen“.

Es geht also darum, „Entspannung selbst zu erzeugen“. Dies funktioniert beim Autogenen Training über die sogenannte Autosuggestion, also eine Art Selbstbeeinflussung.

Dadurch, dass man sich selbst wiederholt bestimmte Sätze vorsagt, soll eine Entspannungs-Reaktion in Körper und Psyche erzielt werden. Das Training gilt als eine Art Selbsthypnose und wurde ursprünglich für die Anwendung im Rahmen einer Psychotherapie entwickelt und eingesetzt.

Heute ist dieses Entspannungsverfahren auch außerhalb der Psychotherapie weit verbreitet und wird von vielen Menschen genutzt, um im Alltag zu mehr Entspannung zu finden und so ihre Lebensqualität zu steigern.

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Aluminium

Auch wenn Aluminium eigentlich zu den Leichtmetallen gehört, soll es hier als giftiges Metall kurz mit besprochen werden. In unserem Körper reichert sich Aluminium im Gehirn an.

Gesundheitliche Wirkungen von Aluminium

Studien deuten darauf hin, dass wenn die Aluminiumkonzentration im Trinkwasser bestimmte Werte übersteigt (> 0,1 mg/l), das Risiko für Demenz und Alzheimer etwa um den Faktor 2 zunimmt. Andere Studien konnten dies jedoch nicht bestätigen.

Woher kommt unsere Aluminium-Belastung?

Aluminium kommt natürlicherweise in vielen Nahrungsmitteln vor. Als E 173 (Aluminiumsilikat) wird es zusätzlich Lebensmitteln wie Backpulver, Schmelzkäse, Kaffeeweißer, Speisesalz und Gewürzen zugesetzt. Kochgeschirr (Aluminiumtöpfe und -bleche) und Verpackungsmaterial aus Aluminium wie die beliebte Alufolie, die zudem unter extrem hohem Energieverbrauch hergestellt wird, treiben zusätzlich unsere Aluminium-Belastung hoch. Auch als Pigmente im Nagellack, in Überzügen von Zuckerwaren und zur Kuchen-Dekoration begegnen wir Aluminium.

Quelle: www.naturheilmagazin.de

Quecksilber

Während Quecksilberdämpfe durch Einatmen sehr gut (80-90 %) aufgenommen werden, gibt es bei der Aufnahme über den Mund große Unterschiede: Organisches Quecksilber wird mit 90 % sehr gut, metallisches Quecksilber mit 10 % deutlich schlechter resorbiert. Die Tatsache, dass Quecksilber sowohl die Blut-Hirn-Schranke als auch die Plazenta-Schranke überwinden und so das Gehirn und das heranwachsende Kind schädigen kann, macht Quecksilber besonders kritisch. Ist es erst einmal im Gehirn angekommen, kann Quecksilber dort in Ruhe sein Unwesen treiben: Mehrere Jahre bis Jahrzehnte beträgt die Halbwertszeit, also die Zeit in der die Quecksilbermenge auf die Hälfte zurückgeht, im Gehirn!

Woher kommt unsere Quecksilberbelastung?

  • Amalgamfüllungen sondern während ihrer gesamt Verweildauer im Mund kontinuierlich Quecksilber ab. Auch wenn abgeriebenes Quecksilber im Darm nur zu 10 % aufgenommen wird, stellen Amalgamfüllungen damit eine Dauerbelastung dar. Besonders viel Quecksilber wird beim Einsetzen und Ausbohren von Amalgamfüllungen frei, wobei auch Quecksilberdämpfe eingeatmet werden können. Laut Dr. Joachim Mutter ist Amalgam die Hauptquelle für Quecksilber: „Amalgamträger weisen in Studien etwa zwei- bis zwölfmal mehr Quecksilber in ihren Körperorganen auf.“
  • Nahrung: Wer regelmäßig Fisch isst – von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) werden immerhin ein bis zwei Fischmahlzeiten pro Woche empfohlen – steigert damit klar seine Quecksilberbelastung. Auch wer häufiger Wein, Sekt oder Obstwein trinkt, nimmt mehr Quecksilber auf.
  • Quecksilberhaltige Fieberthermometer sind heute zwar selten geworden, dafür haben inzwischen Energiesparlampen ihren Siegeszug in die Haushalte eingehalten. Wenn sie zerbrechen, werden hochgiftige Quecksilberdämpfe frei.
  • Medikmente (früher: Bleichsalben, Impfstoffe)

Die wichtigsten giftigen Wirkungen von Quecksilber

  • Quecksilber schädigt das Nervensystem. Das kann zu Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwäche, Zittern, Empfindungsstörungen und Polyneuropathie führen. Geistige und motorische Fähigkeiten verschlechtern sich nachweislich durch Quecksilber.
  • Das Schwermetall Quecksilber schädigt die Nieren.
  • Quecksilber kann zu Überempfindlichkeitsreaktionen oder Abwehrschwäche als Ausdruck eines gestörten Immunsystems führen.
  • Quecksilber erhöht die Rate von Fehlgeburten.
  • Quecksilber zeigt Wechselwirkungen mit den lebenswichtigen Spurenelementen Zink und Selen.

Referenzwerte für Quecksilber

  • Kinder 3-17 Jahre: 0,4 µg/l im Morgenurin (Personen ohne Amalgamfüllungen)
  • Erwachsene: 1,0 µg/l im Morgenurin

Bei der Erstellung der Referenzwerte für Quecksilber wird von einem Fischkonsum bis zu 3-mal im Monat ausgegangen, was klar unter den DGE-Empfehlungen liegt. In seinem Vortrag präsentierte Dr. Bayer eine Auswertung von über 2.600 in seinem Labor eingegangenen Blutproben. Dabei lag der Quecksilbergehalt von 38 % der Patienten über diesen Referenzwerten im Morgenurin. Doch nicht immer lässt sich eine Quecksilberbelastung im normalen Harn nachweisen. Manchmal müssen bestimmte Quecksilber-bindende Medikamente wie DMPS durch den Arzt eingesetzt werden, um eine übermäßige Quecksilberbelastung nachzuweisen. Interessant für alle Träger von Amalgamfüllungen: Die unter DMPS messbare Quecksilberausscheidung im Urin korreliert direkt mit der Zahl bzw. Oberfläche vorhandener Amalgamfüllungen!

Zur Problematik von Grenz- und Messwerten bei Quecksilber ergänzt Dr. Mutter: „Grenzwerte existieren für Quecksilber nicht (laut WHO), denn es gibt keine sicheren Hg-Werte. Zudem ist es gerade bei schwerkranken so, dass sie durch Entgiftungsstörungen der Zellen nicht viel Quecksilber in das Blut und in den Urin ausscheiden können. Sie haben extrem wenig Quecksilber im Urin oder Blut, dafür deutlich mehr in den Körperorganen. Sie werden fälschlicherweise als unbelastet diagnostiziert.

Quelle: www.naturheilmagazin.de

Serie Schwermetallausleitungen: Arsen-schon kleinste Mengen giftig

Arsen gehört zu den besonders giftigen Schwermetallen. Schon 100 mg dreiwertiges Arsen – Arsen III – können tödlich sein. Eine Arsenvergiftung kann durch den Verzehr von Arsenverbindungen, aber auch durch das Einatmen arsenhaltiger Dämpfe ausgelöst werden, wie sie mitunter bei Unfällen in der Farb- oder Glasindustrie freiwerden. Arsenhaltige Spritzmittel, wie sie lange im Weinbau verwendet wurden, sind glücklicherweise schon seit Langem verboten.

Akute Arsenvergiftung

Zu den Symptomen einer akuten Arsenvergiftung gehören:

  • schwerer Durchfall
  • Erbrechen
  • Schock mit entsprechenden Zeichen wie Beschleunigung von Herzschlag und Atmung, Blässe, kaltem Schweiß, niedrigem Blutdruck und möglichem Bewusstseinsverlust
  • Nierenversagen bis hin zum Tod

Chronische Arsenbelastung

Wesentlich häufiger als akute Arsenvergiftungen sind chronische Belastungen mit diesem Schwermetall. Langsam und schleichend kann das aufgenommene Arsen folgende Beschwerden auslösen:

  • Durch seine giftige Wirkung auf Nerven kann Arsen zu Empfindungsstörungen führen.
  • An der Haut können Pigmentierungsstörungen und übermäßige Verhornung auftreten.
  • Arsen wirkt krebserregend. Das gilt insbesondere für Lungen- und Hautkrebs.
  • Es kommt zu Veränderungen an den Mitochondrien, den Kraftwerken unserer Zellen.
  • Arsen erhöht den oxidativen Stress in unseren Zellen. Interessant in diesem Zusammenhang: Bei Mangel an Glutathion, dem wichtigsten zellulären Antioxidans, wirkt Arsen besonders giftig.

Eine Studie aus den USA hat gezeigt, dass in Gebieten mit höherer Arsenbelastung im Trinkwasser die motorischen und geistigen (kognitiven) Fähigkeiten älterer Menschen – das Durchschnittsalter lag bei 62 Jahren – deutlich schlechter sind (O’Brian, 2011). Da Arsen Nerven direkt schädigt, liegt nahe, dass Arsen auf diesem Wege unsere Bewegungs- und Denkfähigkeit stört.

Woher kommt unsere Arsenbelastung?

Fisch und Meeresfrüchte wie Muscheln und Garnelen gelten als Hauptquelle für Arsen. Nicht ohne Grund wurde der Referenzwert für Arsen für Personen ohne Fischverzehr festgelegt. Wer regelmäßig Fisch isst, kann relativ leicht über diesen Referenzwert gelangen. Auch durch Trink-, Mineral- und Heilwasser und arsenhaltige Medikamente nehmen wir Arsen auf. Noch heute wird Arsen in der Farb- oder Glasindustrie verwendet. Durch Unfälle können Mitarbeiter erhöhten Arsenmengen ausgesetzt sein. Je nach Region können zudem die Böden z.B. durch Industriealtlasten stark mit Arsen belastet sein. 2014 wies das Institut für Risikobewertung (BfR) in einer Mitteilung auf den erhöhten Gehalt von anorganischem Arsen in Reis und Reisprodukten hin. Betroffen sind demnach insbesondere Reiswaffeln und Reisbrei für Kinder. Aber auch Vollkornreis kann je nach Arsengehalt im Boden und Wasser einen erhöhten Arsengehalt aufweisen.

Entgiftung von Arsen

Für die Entgiftung von Arsen sind Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E und Glutathion von besonderer Bedeutung.

Öffne Internetseite: www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/umweltmedizin/schwermetalle-folgen

Foto: www.naturheilzentrum-breidenbach.de

Serie Schwermetallausleitungen: Gesundheitliche Folgen von Schwermetallen

Die schädliche Wirkung von Schwermetallen geht uns alle an. Während Kinder besonders empfindlich auf Schwermetalle reagieren, sind ältere Menschen meist besonders stark mit Schwermetallen belastet. Der Grund dafür ist einfach: Im Laufe unseres Lebens nehmen wir unausweichlich viele Schwermetalle auf. Da sie nicht abgebaut werden können, reichern sich schädliche Schwermetalle mitunter in bedenklichem Umfang im menschlichen Körper an.

Allgemeine Probleme von Schwermetallen

Freund oder Feind? – Schwermetalle sind für den Körper gut getarnt

Die Tücke bei schädlichen Schwermetallen wie Blei, Quecksilber und Cadmium ist, dass der Körper sie z.T. nicht von lebenswichtigen Mineralien und Spurenelementen unterscheiden kann. So wird mitunter Cadmium statt Zink in Zink-haltige Enzyme eingebaut, die dann nicht mehr richtig arbeiten können. Welche heftigen Auswirkungen ein solcher „Metalltausch“ haben kann, zeigt das folgende Beispiel:

Fatale Folge eines falschen Metalls – oder wie man Mönchen den Wein austrieb

Im Mittelalter nutzte man die unterschiedliche Wirkung zweier Metalle, um den Mönchen ihren übermäßigen Weinkonsum auszutreiben. Dazu wurden Becher aus Antimon hergestellt, die von den sonst üblichen Zinnbechern nicht zu unterscheiden waren. Tranken die Mönche jedoch ihren Wein aus diesen Antimonbechern, bildete sich aus der Weinsäure des Weins und dem Antimon des Bechers ein Produkt, das wegen seiner prompten Wirkung auch als „Brechweinstein“ bezeichnet wurde. Die böse Überraschung verleidete den Mönchen rasch den reichlichen Weingenuss.

Tückische Langzeitwirkung von Schwermetallen

Wer auf einmal zu viel Arsen zu sich nimmt, merkt das bekanntermaßen sofort – bzw. nichts mehr, da er dann tot ist. Die Medizin spricht hier von der „akuten Toxizität“, d.h. der akuten Giftigkeit einer Substanz. Ganz anders sieht es aus, wenn wir über lange Zeit kleinste Mengen eines Schwermetalls oder anderen Giftes aufnehmen. In diesem Fall merken wir zunächst einmal gar nichts. Erst wenn sich die Schwermetalle nach und nach in unserem Körper angereichert und zunehmend ihr Unwesen treiben können, treten Beschwerden wie Pigmentstörungen, Empfindungsstörungen oder eine Krebserkrankung auf. Diese sog. „chronische Toxizität“ macht giftige Schwermetalle besonders tückisch.

Aufnahme von Schwermetallen ist unvermeidbar

Da Schwermetalle an den verschiedensten Stellen in unserer Umwelt vorkommen, können wir eine Aufnahme letztendlich nie ganz vermeiden. Ziel muss es daher sein, die Zufuhr von Schwermetallen möglichst gering zu halten und bei entsprechenden Symptomen hellhörig zu werden. Stärker Schwermetall-belastete Lebensmittel sollten daher nicht zu häufig auf den Tisch kommen. Im Folgenden erfahren Sie, woher unsere Schwermetallbelastung hauptsächlich kommt und wozu sie führen kann.

Grenzwerte und Referenzwerte bei Schwermetallen

So schön es auch wäre: Es lassen sich keine Konzentrationen von Schwermetallen festlegen unterhalb derer sie unschädlich wären. Mit steigender Schwermetallkonzentration steigt das Risiko für gesundheitliche Folgen. Je nach Dosierung und Aufnahmezeit treten eher akut- oder chronisch-giftige Wirkungen auf. Diese können allerdings individuell sehr verschieden sein. Das hängt u.a. von den persönlichen Entgiftungskapazitäten eines Menschen ab. Außerdem nehmen wir nie nur einen einzigen Schadstoff auf. Die schädliche Wirkung von Schwermetallen in Kombination mit anderen Giften kann sich in unserem Körper aufsummieren und sogar potenzieren. – Je nach Zusammenspiel der verschiedenen Prozesse im Körper.

Öffne Internetseite: www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/umweltmedizin/schwermetalle-folgen

Foto: www.gesuender-durchs-leben.de

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