Wissenswertes über den Mangrovenbaum

Mangrovenwälder bilden ein einzigartiges, sehr sensibles Ökosystem, das sowohl zahlreichen Land- als auch Meerestieren einen geschützten Lebensraum bietet. Hunderte Arten von Fischen, Reptilien, Amphibien, Weich- und Krebstieren haben hier ihre Brutstätten, was üstenbewohner zu Nutze machen: Die traditionell von der Fischerei lebenden Menschen gehen bevorzugt in den Mangrovenwäldern auf die Jagd. Die oberen Stockwerke der Bäume sind dagegen typischen Landbewohnern wie etwa Vögeln und Reptilien – beispielsweise Schlangen – vorbehalten. Werden die Mangroven abgeholzt, verlieren die an dieses Ökosystem angepassten Arten ihren Lebensraum und verschwinden ebenfalls.

Des Weiteren schützen die teils riesigen Mangroven die Küstenregionen, stabilisieren den Boden und verhindern die Bodenerosion. Zudem stoppen die Wälder starke Überschwemmungen im Küstenbereich, insbesondere während der Regenzeiten. Die Bevölkerung nutzt das Mangrovenholz zudem als Brennmaterial und für den Hausbau. Zuguterletzt gedeihen hier Pflanzen mit essbaren Früchten sowie wertvolle Heilpflanzen.

Text: www.hausgarten.net

Foto: www.gesundheitsstadt-berlin.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Translate »