Digitaler Nomade in Festanstellung. Geht das?

Kündigungsschutz, bezahlter Urlaub – und das alles auf Bali? Josefine Loewe musste lange suchen, bis sie einen Arbeitgeber fand, für den sie von überall auf der Welt arbeiten darf. Das Experiment hat sich für beide gelohnt.

Ich arbeite als Recruiterin für Firmen, die keine eigene Personalabteilung haben oder dort kurzfristig Unterstützung brauchen. Im Moment bin ich gerade auf Teneriffa, davor war ich in Portugal und auf Bali.

Ich bin eine digitale Nomadin; ich reise um die Welt, ohne mir dafür Urlaub nehmen zu müssen. Meine Arbeit nehme ich einfach mit.

Auf die Idee bin ich während einer Reise durch Südostasien gekommen. Ich hatte mir dafür vier Monate unbezahlten Urlaub von meinem Konzernjob genommen, und besonders gut gefiel es mir auf Bali.

In Bali treffen sich digitale Nomaden aus aller Welt, es gibt Dutzende Anbieter von Co-Working-Spaces und Gästehäuser, die sich auf gemeinsames Wohnen und Arbeiten spezialisiert haben.

Der Einstieg in die Welt des ortsunabhängigen Arbeitens wird einem in solchen Gästehäusern leichtgemacht: Schon am ersten Tag findet man dort ein halbes Dutzend neue Freunde aus aller Welt.

Von Bali aus habe ich meinen Job in Deutschland gekündigt. Meine Chefs hätten mir niemals erlaubt, außerhalb der Firmenzentrale zu arbeiten, aber ich war ohnehin mit der Arbeitskultur unzufrieden, und deshalb fiel mir der Schritt leicht.

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