Urban Farming

Urban Farming ist seit einiger Zeit voll im Trend. Welche Vor- und Nachteile hat urbanes Gärtnern und welche Beispiele gibt es schon – in Deutschland und der Welt?

Was ist Urban Farming eigentlich?

Eine genaue Definition von Urban Farming gibt es bisher nicht. Es bezieht sich auf jegliches Gärtnern im städtischen Raum, das Lebensmittel produziert.

Urban Farming hat die unterschiedlichsten Ausprägungen. Vom kleinskalierten Urban Gardening auf Freiflächen bis hin zu schon fast industriellen Ausmaßen in Hochhäusern oder dergleichen. Du findest Urbane Landwirtschaft beispielsweise:

  • auf Hausdächern
  • auf Brachflächen
  • an Hauswänden (Vertical Farming)
  • in Hochhäusern – von Gemüseanbau bis zur Schweinezucht (Indoor Farming)
  • auf jeglichen Grünflächen der Stadt

Urban Farming ist eigentlich sogar ein relativ alte Technik, Lebensmittel zu produzieren. Seit der Industrialisierung und der Urbanisierung mussten sich Menschen in den wachsenden Städten ernähren und bauten ihre Lebensmittel zunächst in ihrer unmittelbaren Umgebung an.

Entweder im hauseigenen Garten, kommunalen Gärten, Schrebergärten oder anderen Flächen in der Stadt. Als immer mehr Menschen in die Städte zogen, hörten die Bürger langsam damit auf, ihre Lebensmittel selbst anzubauen – und kauften sie stattdessen ein.

Was bedeutet Urban Farming für Beteiligte?

Sowohl die Stadt als auch die Bewohner profitieren von Urban Farming:

  • Soziales: Wenn du Anbauflächen gemeinsam mit anderen nutzt, lernst du neue Leute kennen.
  • Bildung: Durch Urban Farming lernen Konsumenten, Lebensmittel wieder wertzuschätzen.
  • Partizipation: Gestalte einen Teil deiner Stadt mit.
  • Mobilisierung: Urban Farming hat das Potential, Sinne für sozial-ökologische Krisen zu schärfen.

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