Sanfter Tod der Rinder, für gutes Fleisch

Eine Deutsche Interessensgemeinschaft hat sich das Ziel gesetzt, das Schlachten von Tiere möglichst stressfrei zu gestalten – durch eine Alternative zum Tiertransport ins Schlachthaus. Es geht alles sehr schnell.

Der stattliche Bulle, zwei Jahre alt, 350 Kilogramm Lebendgewicht, hat Appetit auf Leckerli. Jungbauer Felix Schätzle macht die Stalltür auf. Das Tier strebt auf einen Trog mit Kraftfutter zu. Als es sich darüber beugt, schließt sich ein Gatter um seinen Hals. Thomas Mayer holt sein Bolzenschussgerät hinter dem Rücken hervor, setzt es dem Tier an die Stirn und drückt ab. Das betäubte Tier wird mitsamt Boden und Gatter in den dahinter stehenden Anhänger gezogen. Mayer wartet, bis sich die Türen geschlossen haben. Dann setzt er den Bruststich, in einigen Sekunden ist der Bulle tot. Etwa zwei Minuten hat der Vorgang auf dem Hof in Präg im Schwarzwald (Landkreis Lörrach) gedauert. Weil der Bulle bis zuletzt nichts ahnte, habe er „keinen Stress vor dem Tod gehabt“, sagt Schätzle.

Ermöglicht wird das durch die Interessengemeinschaft „Schlachtung mit Achtung“.

Quelle: www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.alternative-zum-tiertransport-sanfter-tod-fuer-gutes-fleisch

Foto: www.fwu.de

Nabu rät, Nistkästen für Vögel bereitstellen

Vogelfreunde sollten bereits jetzt Nistkästen für Vögel bauen und anbringen, empfehlen Naturschützer.

Die „Wohnungssuche“ der heimischen Tierwelt werde oft durch Menschen erschwert, sagte Freter. Es fehlten alte oder morsche Bäume sowie Brutnischen an Gebäuden oder Hecken, die den Vögeln Schutz bieten könnten.

Daher griffen die Tiere häufig auf vorhandene Nistkästen zurück. Auch kleine Säugetiere und Insekten quartierten sich dort gerne ein.

Nistkästen sollten Freter zufolge in zwei bis drei Metern Höhe angebracht werden – am besten mit Ausrichtung nach Osten oder Südosten, um starker Sonneneinstrahlung während der Brutzeit vorzubeugen.

Auch sollte das Einflugloch nicht zur Wetterseite zeigen, damit nicht zu viel Regen oder Wind in die Behausung eindringt.

Äußerst wichtig ist, den Nistkasten außer Reichweite von Katzen und Mardern anzubringen, also an Hauswänden, Balkonen oder Schuppen“, fügte Freter hinzu.

Quelle: www.bild.de/regional/hannover/hannover-aktuell/nabu-empfiehlt-jetzt-nistkaesten-fuer-voegel-bauen-und-anbringen-75087734.bild.html

Foto: www.4laendergarten.eu

Unesco-Weltwasserbericht

Der Weltwasserbericht der Vereinten Nationen wird jährlich durch die UNESCO und deren World Water Assessment Programme (WWAP) für UN-Water erstellt.

Dazu arbeiten 31 UN-Organisationen mit der UNESCO zusammen.

Von 2003 bis 2012 erschien der Bericht alle drei Jahre. Seit 2014 wird der Bericht jährlich, mit einem Themenschwerpunkt herausgegeben.

Am 22. März ist Weltwassertag.

Möglichkeiten um Wassermangel zu bekämpfen. Öffne Internetseite: https://www.unesco.de/sites/default/files/2020-03/UN-Weltwasserbericht2020-web.pdf

Ein Baum für jedes Tor

Bundesliga-Vereine haben erkannt, dass sie für eine möglichst saubere Umwelt mitverantwortlich sind. Ihr Engagement lohnt sich auch finanziell.

Fußballklubs und -verbände haben erkannt, dass sie mitverantwortlich sind, das Klima zu schützen. Viele Vereine haben mit Photovoltaik angefangen und dann weitere ökologische Projekte gestartet. Sie kompensieren zum Beispiel Emissionen, sorgen für eine gute Anbindung an Bus und Bahn oder vermeiden Plastikabfall im Stadion. Mit ihrem Engagement dienen sie ihren Fans als Vorbild, sagen Experten. Umweltschützer vermissen aber ein vereinsübergreifendes Konzept. Zwei Bundesligavereine aus ­Baden-Württemberg engagieren sich mehr für das Klima als andere Profiklubs. Doch während der eine sich auch medial als Vorbild darstellt, fokussiert sich der andere darauf, die Maßnahmen seinen Anhängern näherzubringen.

Seit Sommer 2019 handelt die TSG 1899 Hoffenheim „konsequent klimaneutral und kompensiert alle nicht vermeidbaren Emissionen. In der Saison 2019/20 habe der Verein 2800 Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2) ausgeglichen. Dazu hat die TSG in ein Aufforstungsprojekt in Uganda investiert. Für Heimspiele überweist der Bundesligaklub zusätzliche Spenden an das Projekt: Auch die Anreisen der Gastmannschaften und Schiedsrichter werden ausgeglichen. Man geht davon aus, dass deswegen durchschnittlich elf Tonnen CO2 pro Heimspiel ausgestoßen werden.

Allerdings: Sofern es ihnen nicht wegen der Corona-Pandemie verboten ist, verursachen Fußballfans bei ihrer An- und Abreise zu Bundesliga-Spielen bundesweit 7753 Tonnen CO2 – pro Spieltag. Das geht aus einer 2019 veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung CO2OL für den Deutschlandfunk hervor. Um die Emissionen auszugleichen, müssten jede Woche auf einer Fläche von 42 Fußballfeldern Bäume gepflanzt werden.

„Es ist unerlässlich, dass sich der Profifußball für den Umweltschutz engagiert“, sagt Torsten Weber, Professor für Nachhaltigkeitsmanagement an der privaten CBS International Business School in Mainz. Das gelte für Profiklubs mehr als für andere Vereine, weil sie mehr Geld investieren könnten. „Sportvereine haben eine Vorbildfunktion für die Fans.“

In Hoffenheim können die Fans „Klima-Tickets“ kaufen. Für je einen Euro können sie Baumsetzlinge spenden, die Kleinbauern in Uganda einpflanzen. Die Spende wird auf den Kartenpreis aufgeschlagen. Wer mit dem Auto kommt, parkt unter einer Photovoltaik-Anlage, die zwei Drittel des Strombedarfs der Arena erzeugt. Viele Besucher dürften auch bemerkt haben, dass im Stadion weniger Müll anfällt: Seit 2020 gibt es Mehrwegbecher. Für jeden nicht zurückgegebenen Becher spendet der Verein 50 Cent an ein Meeresschutz-Projekt.

Quelle: www.hz.de/sport/sport-ueberregional/ein-baum-fuer-jedes-tor-54899657.html

Foto: www.dfb.de

Modelversuch: Zug fährt mit Brennstoffzellen

Komplett dieselfrei und als mögliche Alternative zur Elektrifizierung

Dieselantrieb ist umweltschädlich und von gestern, Elektrifizierung nicht auf allen Bahnstrecken möglich oder rentabel. Eine alternative Zukunftstechnologie könnten Züge, mit Wasserstoff betriebenen Brennstoffzellen sein.

Quelle: https://www.zak.de/Nachrichten/Mit-Wasserstoff-durchs-Killertal-Die-Probe-aufs-Exempel-144717.html

European Energy Award für Städte, Gemeinden und Landkreise

Die Teilnehmenden am European Energy Award entscheiden sich dafür, ein sichtbares Zeichen für ihr kommunales Engagement bei Klimaschutz und Energieeffizienz zu setzen – und ganz praktisch und nachhaltig, davon zu profitieren.

Am European Energy Award können alle Städte, Gemeinden und Landkreise teilnehmen, die ihre Energieeffizienz steigern und ihre Klimaschutzpolitik stärken wollen.

Ein kostenloses Info Paket kann angefordert werden.

Öffne Internetseite: www.european-energy-award.de

Foto: www.european-energy-award.de

PLEASE STAND BY

Wendy sieht die Dinge anders als ihre Mitmenschen. Mit ihrem brillanten Verstand und ihrem Hang zur Heiterkeit könnte sie eigentlich ein unbeschwertes Leben führen – wäre da nicht ihr Autismus.

Für Wendy sind Menschen ein schwer zu entschlüsselndes Rätsel. Schon immer fiel es ihr schwer, sich zurechtzufinden, dabei will auch sie nur von den anderen aktzeptiert werden.

Eines Tages erfährt sie von einem Drehbuch-Wettbewerb in Hollywood. Ihr Ausbruch aus dem Heim katapultiert sie auf die Reise ihres Lebens, an deren Ende sie ihre 500-seitige Star-Trek-Geschichte für den Wettbewerb einreichen möchte.

Mit ihrer Pflegerin und ihrer großen Schwester Audrey auf den Fersen, begibt sich Wendy auf ein fesselndes und herzerwärmendes Abenteuer, das nur mit Mut und Selbstbewusstsein zum Ziel führt.

Quelle: www.amazon.de

Foto: www.movieinsider.com

Digitaler Nomade in Festanstellung. Geht das?

Kündigungsschutz, bezahlter Urlaub – und das alles auf Bali? Josefine Loewe musste lange suchen, bis sie einen Arbeitgeber fand, für den sie von überall auf der Welt arbeiten darf. Das Experiment hat sich für beide gelohnt.

Ich arbeite als Recruiterin für Firmen, die keine eigene Personalabteilung haben oder dort kurzfristig Unterstützung brauchen. Im Moment bin ich gerade auf Teneriffa, davor war ich in Portugal und auf Bali.

Ich bin eine digitale Nomadin; ich reise um die Welt, ohne mir dafür Urlaub nehmen zu müssen. Meine Arbeit nehme ich einfach mit.

Auf die Idee bin ich während einer Reise durch Südostasien gekommen. Ich hatte mir dafür vier Monate unbezahlten Urlaub von meinem Konzernjob genommen, und besonders gut gefiel es mir auf Bali.

In Bali treffen sich digitale Nomaden aus aller Welt, es gibt Dutzende Anbieter von Co-Working-Spaces und Gästehäuser, die sich auf gemeinsames Wohnen und Arbeiten spezialisiert haben.

Der Einstieg in die Welt des ortsunabhängigen Arbeitens wird einem in solchen Gästehäusern leichtgemacht: Schon am ersten Tag findet man dort ein halbes Dutzend neue Freunde aus aller Welt.

Von Bali aus habe ich meinen Job in Deutschland gekündigt. Meine Chefs hätten mir niemals erlaubt, außerhalb der Firmenzentrale zu arbeiten, aber ich war ohnehin mit der Arbeitskultur unzufrieden, und deshalb fiel mir der Schritt leicht.

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